Hintergrund & Philosophie

Mein vollständiger Name lautet Alexander Brückler. Aufgewachsen bin ich an der grauen und windigen Alpennordseite in Niederösterreich. Von dort aus staunte ich schon früh über den Anblick der schattig-schaurigen Nordwand des sagenumwobenen Ötschers.

Während ich in der Schule zeichnen lernte, indem ich meine Mitschüler und Lehrer als Karikatur ins Schulbuch kritzelte, beschäftigte mich immer die Liebe zum Sport - besonders draußen in der Natur! Den Bergen näherte ich mich erst als junger Erwachsener. Meine ersten Gehversuche als Bergsteiger und Kletterer unternahm ich rund ums Höllental, am Ötscher und Hochschwab und natürlich auch im Gesäuse. Zu diesen Bergen fühle ich mich seither tief verbunden.

Alexander Brückler - Bergführer und Künstler - am Alpamayo in Peru

Alexander Brückler

Nachdem ich an der TU Wien studiert hatte, arbeitete ich zunächst drei Jahre lang als Planer und Architekt. Parallel dazu begann ich mit der Ausbildung zum staatlich geprüften Berg- und Skiführer. Seit Juli 2025 bin ich als Anwärter zusätzlich zur laufenden Ausbildung auch beruflich in diesem Feld tätig. Ich möchte meinen Klienten beim gemeinsamen Bergsteigen ein Gefühl der Leichtigkeit und Zuversicht vermitteln. Diese Philosophie spiegelt sich in meinem Lieblingszitat wider:

"When preparing to climb a mountain, pack a light heart".

Diese Art Schwerelosigkeit ist nicht mit Leichtsinn zu verwechseln. Dennoch glaube ich, dass man mit einem gewissen Maß an Lebensmut oft bessere Karten für den Gipfel oder das Leben im Allgemeinen bereithält. Im besten Fall kombiniert man diese optimistische Haltung mit verbissenem Training, einer peniblen Vorbereitung und dieser tiefen Liebe fürs Detail. Letztere leitet mich vor allem bei der Anfertigung meiner Bergportraits.

Das erste Portrait war als Geschenk - als Erinnerung an ein gemeinsames Erlebnis mit meiner Partnerin gedacht. Dabei beschenkte ich aber in erster Linie mich selbst. Denn von nun an war ich fast besessen von dieser einen Idee. Ich war der Meinung, dass es eine wahrhaftigere aber nicht unbedingt altmodischere Alternative zum schnellen Schnappschuss oder Gipfelselfie braucht. Die Erinnerung an einen besonderen Tag oder einen besonderen Berg ist etwas wertvolles und persönliches. Viktor Frankl würde sagen:

„Was man im Leben getan hat, das kann einem niemand nehmen; es ist im Speicher der Vergangenheit für immer geborgen.“

Was spricht also dagegen, die hauseigenen Innenwände mit handgezeichneten Bergportraits zu trapieren und den Schatz der Erinnerung als Ausdruck von Ästhetik zu zelebrieren? Nichts spricht dagegen!

Also ran an die Arbeit! Ebenfalls seit Sommer 2025 fertige ich Bergportraits an. Aufgrund der überwältigenden Nachfrage, setze ich diese für mich ebenfalls neue Tätigkeit als Künstler, parallel zu jener des Bergführers um. Meine Portraits gelingen umso besser, desto mehr Zeit und Liebe ich in jedes noch so kleine Detail stecke. Meine Werke signalisieren Detailverliebtheit und Geruhsamkeit. Sie stehen nie im Konflikt - aber im Gegensatz zu unserem ruhelosen und beschleunigten Zeitgeist, in der Kunstwerke auch in Sekundenschnelle von KI-Fabriken ausgespuckt und Berge mit Unterstützung von Seilbahnen, Helikoptern oder Dopinggasen innerhalb weniger Stunden oder Tagen bestiegen werden können. Immer mit der tickenden Sportuhr oder einer rekordverdächtigen Beschleunigungsstrategie im Hintergrund.

Aber wir haben es schließlich selbst in der Hand. Wenn auch du der Meinung bist, dass es in Sachen Berg und Kunst eine tiefere und im alpinistischen Sinne genau umgekehrt - also höhere - Ebene zu erkunden gibt, dann bist du hier auf dieser Seite genau richtig gelandet.

Danke für dein Interesse.